PG Güntersleben - Thüngersheim

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Liebe Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft Güntersleben-Thüngersheim,

im letzten Jahr konnten wir noch in einer großen Wallfahrt mit unseren Nachbargemeinden Veitshöchheim und der PG Dürrbach nach Retzbach pilgern. 
Leider bringt das Coronavirus auch die Planungen für die Wallfahrt nach Retzbach durcheinander. In diesem Jahr können keine großen Wallfahrtsgruppen nach Retzbach gehen.
Die Gegebenheiten vor Ort und die gesetzlichen Bestimmungen lassen das nicht zu. Dennoch sind Sie eingeladen als Einzelpilger nach Retzbach zu gehen. Die Gottesdienste an den drei großen
Wallfahrtstagen in Retzbach im September finden am Samstag Abend um 18.30 Uhr und am Sonntag Morgen um 10.30 Uhr statt.

Das Pastoralteam für die Wallfahrt in Retzbach hat an alle Pilger einen Brief geschrieben, den sie hier nachlesen können: Retzbachwallfahrt_2020.pdf

 

Gottesdienst auf der Steinhöhe

Am Samstag den 21.Juni  feierte unsere Pfarreiengemeinschaft auf der Steinhöhe eine Wort-Gottes-Feier. Anlass war das Fest der Geburt von Johannes dem Täufer am 24. Juni . Am Beginn des Gottesdienstes konnten wir noch Sonnenschein und einen wunderbaren Fernblick genießen. Pfarrer Bernd Steigerwald legte dar, dass die Geburtstagsfeste von Johannes und Jesus auf die Tage der Sonnenwende im Kirchenjahr fallen. Die Geburt von Johannes am 24. Juni feiern wir an der Sommersonnenwende und die Geburt Jesu an der Wintersonnenwende dem Weihnachtsfest dem 24. bzw. 25. Dezember. In seiner Predigt hielt Pfarrer Steigerwald eine Gratulationsrede an Johannes und bot ihm drei neue Patronate an. Erstens: Johannes als Patron der Aussteiger. Johannes hat sich an den Jordan zurückgezogen und den Menschen seiner Zeit ins Gewissen geredet. Auch in der Kirche von heute braucht es Menschen,  die klare Worte für die Misstände ihrer Zeit finden. Zweitens: Johannes als Patron der Ernährungs- und Diätberater, denn Johannes ernährte sich ja hauptsächlich von Heuschrecken und wildem Honig, und könnte uns heute zeigen, uns auf das wirklich Notwendige zu beschränken und unseren Konsum zu überdenken.  Drittens: Johannes könnte doch auch Patron der Straßenbahnfahrer werden, denn er hat ja den Weg für Jesus geebnet, wie es im Markusevangelium heißt (Mk 1,3). 

Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst von einigen Musikanten des Musikvereins Güntersleben, die die Besucher auch mit einem Ständchen auf den Heimweg begleiteten. Vielen Dank dafür. Gerade rechtzeitig vor einem starken Regenguss konnten wir den Heimweg antreten. Vielen Dank an alle Beteiligten, vor allem den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, die Stühle für die Gottesdienstteilnehmer mitgebracht hatten und dem Mesnerteam, dass die den Altar hergerichtet haben. Wir wünschen allen Menschen, die nach dem Heiligen Johannes benannt sind einen fröhlichen Namenstag!

 

Altpapiersammlung

Am Samstag, den 11.07.2020 findet wieder eine Altpapiersammlung statt.

Bitte bis 8.30 Uhr das Papier gebündelt an den Straßenrand stellen.

An diesem Tag bitte keine Autos in den engen Gassen parken.

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Auch Thüngersheim war von den Kampfhandlungen in den letzten Kriegstagen betroffen. Diese fanden zu der Zeit statt, in der normalerweise die Erstkommunion hätte stattfinden sollen. Was dies für die Gemeinde und die Kinder damals bedeutete beschreibt der Zeitzeuge Franz Zeyer, der zu der Zeit 8 Jahre alt gewesen ist:

Um die Mittagsstunde und am Nachmittag geriet Thüngersheim durch herannahende amerikanische Truppen unter Artilleriebeschuss. Vier Todesopfer und mehrere Verwundete waren zu beklagen. An den folgenden Tagen wurden Anwesen in Brand geschossen. Die amerikanische Artillerie beschädigte auch die Thüngersheimer Kirche. Ein Thüngersheimer hisste auf dem Kirchturm die weiße Flagge, um den Amerikanern zu signalisieren, dass von Thüngersheim aus kein Widerstand mehr geleistet würde. Für diese mutige Tat riskierte er sein Leben.  Am Weißen Sonntag, dem 8. April 1945, zogen amerikanische Truppen ohne Kampfhandlungen in Richtung Würzburg, das fünf Wochen vorher, am 16. März, von britischen Bomberverbänden in Schutt und Asche gelegt worden war.

Die Erstkommunionfeier des Thüngersheimer Schülerjahrgangs 1935/36 fand deshalb nicht am Weißen Sonntag, sondern erst am 6. Mai 1945 statt. Obwohl der 2. Weltkrieg offiziell erst am 8. Mai zu Ende war und viele Männer aus Thüngersheim gefallen, vermisst oder in Gefangenschaft waren, sollte dieser Tag "würdig und festlich" begangen werden. Doch unter den gegeben Umständen und in unserer kriegsbeschädigten Pfarrkirche fand dann die Erstkommunionfeier mit Geistlichem Rat Pfarrer Viktor Lauer in sehr bescheidener Weise statt. Kaplan war damals Titat Narbutas, ein Priester aus Litauen. Die Kommunionkinder hatten nicht einmal Kommunionkerzen und sie nahmen alle auf der rechten Seite der Kirche die Plätze ein, denn die Kriegsschäden im Dach und an der Decke der linken Seite waren erheblich. Selbst die Bilder der vier Kirchenväter oben an der Langhausdecke waren beschädigt und Teile davon fielen herab in das Kirchenschiff. 

Trotzdem hat ein Kommunikant des genannten Jahrgangs, der heute mit seiner Familie in Speyer wohnt und in den Jahren 1944 - 46 bei seinen Großeltern in Thüngersheim lebte, gegenüber seinem Thüngersheimer Jugendfreund zum Ausdruck gebracht, dass ihm seine Großeltern "einen unvergesslichen Weißen Sonntag am 6. Mai 1945 bereitet haben".

Damals sangen die Kommunionkinder ein Lied mit den Zeilen:

"Unserem Herzen soll die Stunde 
ewig unvergeßlich sein.
Dieses Tages, dieser Pflicht,
wollen wir vergessen nicht"

Viele von den Erstkommunionkindern aus diesem Jahrgang sind mittlerweile verstorben. Für die Kinder von damals, die nun schon Großeltern sind, war dieser Tag, trotz der widrigen Umstände ein unvergesslicher Tag. 

Franz Zeyer 

 kirche6

 

 

Wie kann man zu Corona-Zeiten im Marienmonat Mai den christlichen Feiertag Christi Himmelfahrt würdigen und feiern? In Thüngersheim lud Pfr. Bernd Steigerwald die Gläubigen zu einem Wortgottesdienst abends am Bildstock „Christus in der Kelter“ ein. In einer herrlichen sommerlich warmen Abendsonne saßen die Gläubigen auf Bänken und Klappstühlen vor der monumentalen Plastik, wobei auf das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 m geachtet wurde.

Hier nahm Pfr. Steigerwald Bezug zu einer barocken Tradition in der Pfarrei des Ortes Anzing, in dem alljährlich das Himmelfahrtsaufziehen stattfindet. Eine Christusfigur wird dabei an einem Seil vom Kirchenboden bis hinauf zur Decke gezogen, wo sie schließlich in dem Heilig-Geist-Loch verschwindet. Beim Hochziehen dreht sich die Figur so, als würde sie die Gemeinde in alle Richtungen segnen. Man ging sogar früher davon aus, dass aus der Richtung, in die die Christusfigur als letztes geschaut hat, das nächste Unwetter kommen wird.

An Christi Himmelfahrt richtet sich der Blick der Glaubensgemeinschaft Richtung Himmel. Pfr. Steigerwald machte darauf aufmerksam, dass sich jedoch der Himmel nicht nur über uns, sondern überall befindet - so auch hier unten auf Erden. Wir begegnen Jesus Christus im Miteinander, wenn wir auf Augenhöhe auf unseren Nächsten blicken. „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen!“

Dieser Hinweis auf eine geerdete Spiritualität stand im Einklang mit der satt-grünen Natur und dem Vogelgesang am Fuße der Thüngersheimer Weinberge. Pfr. Steigerwald beendete diesen besonderen Wortgottesdienst mit einem Gebet um den Segen Gottes für die Natur und das Gedeihen der Feldfrüchte.

Am 14. März wäre der Termin unserer Firmung gewesen. Leider mussten wir wegen dem Ausbruch der Corona-Pandemie diesen Termin absagen. Unser Bischof Franz Jung hat in seinem letzten Dekret, die Firmungen bis einschließlich August abgesagt, aus Sorge um die Gesundheit der Firmlinge und deren Familien. Das bedeutet für unsere Pfarreiengemeinschaft und für unsere Firmlinge, dass der nächste Termin der Firmung frühestens im September sein kann. Vorausgesetzt natürlich, dass sich die Gesamtsituation in Bezug auf das Coronavirus in Deutschland nicht verschlechtert. Wir bitten alle Firmlinge, Eltern und Paten weiterhin um Geduld. Wir wollen alle eine unbeschwerte Firmung feiern mit möglichst wenig Gefahren für unsere Gesundheit und die unserer Familien. 

 

 

In der Maiandacht, die ihr hier --> euch anschauen könnt, haben wir uns die Schutzmantelmadonna in der Günterslebener Kirche angeschaut.
Auf dem Bild sind ganz viele Menschen unter dem Schutzmantel Marias. Sie beschützt die Reichen und die Armen, die Kranken und Gesunden und ist bei Ihnen. Auf dem Bild sind die Menschen, die vor langer Zeit Schutz bei Maria gesucht haben: Könige, Ritter, Burgfräulein und viele mehr. Wen würdest du heute gerne unter den Schutzmantel Marias stellen? Vielleicht ein Bild von dir und deiner Familie? Probiert es aus und gestaltet euren eigenen Marienaltar, und wenn ihr ihn fertig habt, könnt ihr ihn daheim in eine Ecke oder auf einen Schrank stellen und einen kleinen Maialtar aufbauen mit Blumen und Kerzen. Wenn du Lust hast, kannst du auch gerne ein Foto von deinem fertigen Bild oder deinem Maialtar an mich schicken. Meine Emailadresse ist: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Eure Fotos stellen wir dann auf die Homepage und zeigen sie bei unseren Gottesdiensten im Internet. Viel Spaß beim Malen und Basteln!

Hier findet Ihr die Bilder zur Maiandacht vom Seitenaltar in Güntersleben.

  • das Originalbild  -->
  • das Bild zum Ausmalen mit Buntstiften -->
  • das Bild zum Einfügen der Menschen, die ihr unter den Schutz Marias stellen möchtet  -->

Ihr könnt die Bilder nach euren Vorstellungen gestalten. Wenn ihr den Altar ausschneidet könnt ihr ihn, wie einen echten Flügelaltar
auf und zu klappen. 

Hier könnt ihr ein Beispiel für einen kleinen Maienaltar sehen: 
Gestaltungsvorschlag1

 

 

Die gegenwärtige Zeit ist eine Herausforderung für alle. Die Herausforderungen sind ganz unterschiedlich: Je nachdem ob ich alleine lebe oder in einer Familie, ob ich einen Beruf habe und in diesem besonders belastet bin oder diesen Beruf jetzt gerade nicht ausüben kann. Eltern und Kinder sind auf unterschiedliche Weise betroffen. Diese Herausforderungen können uns belasten und manchmal über die eigenen Kräfte gehen. Wir wollen auf dieser Seite  Tipps weitergeben, wie man mit den Herausforderungen umgehen und sie gestalten kann. Wir verweisen auch auf diverse Hilfsangebote von seiten der Kirche des Staates und der Sozialverbände. Gerne sind wir, das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Güntersleben-Thüngersheim auch zu einem persönlichen Gespräch bereit (Kontaktdaten finden Sie  --> hier)

 

Auf die folgenden Links und Dokumente wurden wir von der Ehe- Familien- und Lebensberatung aufmerksam gemacht und möchten sie weitergeben:

Psychologischer_Ratgeber.pdf

Familien in Corona-Zeiten

Tipps_und_Hinweise_für_Familien

 

Verschiedene Einrichtungen und Vereine in unseren Ortschaften haben sich zusammengeschlossen, und haben einen Einkaufsservice für ältere und erkrankte Menschen aufgebaut.
Wenn Sie Interesse an diesem Service haben finden Sie weitere Informationen hier:

>>> Krankenpflegeverein Thüngersheim

>>> Freiwillige Feuerwehr Thüngersheim

>>> Kolpingjugend Güntersleben

 

 

 

 

Ostern in der Corona-Zeit

 Wir, die Ministrant*innen Thüngersheim, haben uns Gedanken gemacht, wie wir trotz des Kontaktverbots mit der Gemeinde in diesem Jahr Ostern feiern können.

Um die Tradition für Sie und uns zu erhalten werden wir Minis am

Karfreitag (12 Uhr, 15 Uhr, 18 Uhr) und am

Karsamstag (12 Uhr, 18 Uhr)

wieder klappern.

Jedoch alle einzeln vor unserer Haustüre.

 Außerdem wollen wir auch das Klingeln am Ostersonntag zur Auferstehung Jesu nicht ausfallen lassen.

Dafür brauchen wir jedoch Sie alle.

Sie fragen sich wie das funktionieren soll? Ganz einfach!

 Was soll ich tun?

Nehmen Sie eine Klingel und verbreiten Sie das Läuten der Osterglocken.

Wo?

Vor ihrer Haustür, auf dem Balkon oder im Garten. Hauptsache draußen, wo man Sie hören kann.

Wann?

Am Ostersonntag um 11 Uhr

Um mit den anderen Gemeindemitgliedern in Verbindung zu stehen, können Sie auch gerne eine kleine Osterkerze vor Ihre Haustüre stellen.

Aufgrund der aktuellen Situation können wir leider keine Spenden sammeln gehen. Wir würden uns aber sehr freuen,
wenn Sie uns über den Briefkasten des Pfarrbüros oder das Konto IBAN 66 7905 0000 0180 2111 79 eine Spende für die Ministrantenarbeit zukommen lassen würden. Vielen Dank!

 

 

Banner Kolping Gü

 

  



 Liebe Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Güntersleben

 Es ist zur guten Gewohnheit geworden, dass alljährlich die Kolpingsfamilie Güntersleben alle Mitbürger ab dem 70. Lebensjahr zum „Tag der Generationen“ in die Festhalle einlädt. Das Seniorenteam und die Kolpingjugend möchten Ihnen an diesem Tag einen unterhaltsamen Nachmittag bescheren und sicher ist dieser Tag auch für Sie ein kleiner Höhepunkt der vielen Veranstaltungen für Senioren in Güntersleben.

 Leider hat uns in diesem Jahr ein kleines unsichtbares Virus dazu veranlasst den „Tag der Generationen“ am 17. Mai 2020 abzusagen. Selbst wenn die Ausgangsbeschränkung bis dahin aufgehoben sein sollte, sind wir der Meinung, dass eine solche Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt zu viele Risiken birgt.

 Wir möchten versuchen, diese Veranstaltung im Laufe des Jahres nachzuholen, dies ist aber abhängig von der weiteren allgemeinen Entwicklung und der Terminfindung im Laufe diesen Jahres.

Mit dieser Entscheidung übernehmen wir Mitverantwortung dafür, dass sich das Corona-Virus nicht weiter ausbreitet!

 Wir bedauern diese Entscheidung sehr, möchten aber

 dass Sie gesund bleiben und wir uns zu einem späteren Zeitpunkt oder im nächsten Jahr gesund wiedersehen.

 Dies wünscht Ihnen, liebe Seniorinnen und Senioren, von Herzen ihre Kolpingsfamilie Güntersleben e. V.!

 Dieter Geißler (Vorsitzender)

Pfarrer Bernd Steigerwald (Präses)Kolping

Juliane Amthor und Erna Zieger (Team Senioren)

Anna-Lena-Issing und Jakob Lother (Leiter Kolpingjugend)

Nach reiflicher Überlegung und auf Empfehlung des KDFB Diözesanbüros Würzburg haben die Frauen der Vorstandschaft beschlossen, alle Veranstaltungen in unserem Zweigverein bis Ende Mai abzusagen.

Ein ökumenisches Vorbereitungsteam lud in diesem Jahr ein zum Gottesdienst aus Simbabwe mit dem Thema „Steh auf und geh!“.

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